H2.N.O.N-Report Dezember 2025

Aus dem Netzwerk 

Die nächsten Spotlights

Auch in 2026 geht unsere H2.N.O.N-Spotlight Reihe weiter: Am 14. Januar präsentiert Jonas Berndmeyer das Projekt H2-FEE von Nefino. 
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News Niedersachsen/Bremen/Hamburg

Neuer Wasserstoffpotenzialrechner für Niedersachsen

Ein Wasserstoffpotenzialrechner für Niedersachsen erfasst detailliert die lokalen Potenziale für grünen Wasserstoff aus Wind- und Solarenergie, einschließlich kartografischer Darstellung geeigneter Flächen. Der Rechner ermöglicht die Simulation von Elektrolyseleistung und Wasserstoffproduktion in einzelnen Regionen und Quartieren. Nutzer können so den potenziellen jährlichen H2-Ertrag für spezifische Standorte präzise quantifizieren. Darüber berichet auch Nefino im Spotlight am 14. Januar.
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Wasserstoff-Marktabfrage der Verteilnetzbetreiber 

Die Verteilnetzbetreiber sprechen noch bis Ende Februar mit ihren Industriekunden über den H2-Bedarf. Die Marktabfrage ist Teil der Langfristprognose 2.0. 
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Vorvertrag für Elektrolyse mit Meerwaasser in Friesland

Storag Etzel und Friesen Elektra schließen einen Vorvertrag zur Nutzung von Meerwasser für den geplanten Wasserstoffpark Friesland. Die Elektrolyse soll auf 2,4 GW ausgelegt werden und die Küstenregion direkt mit grünem Wasserstoff versorgen. Standort des Projekts ist nahe der Nordseeküste in Friesland. 
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Bauverträge für EWE-Elektrolyseur geschlossen

EWE hat Bauverträge für den 320MW-Elektrolyseur in Emden geschlossen, der grünen Wasserstoff direkt aus Offshore-Windstrom produzieren soll. Das Projekt umfasst die Errichtung mehrerer Elektrolysemodule und soll langfristig bis zu 30.000 t H2 pro Jahr erzeugen. Die Fertigstellung ist für die nächsten Jahre vorgesehen, wobei die ersten Module schrittweise in Betrieb gehen.
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Pläne für CO2-Speicher in Wilhelmshaven gehen voran

Harbour Energy und HES haben den nächsten Schritt ihrer CCS-Kooperation für Wilhelmshaven eingeleitet, um CO2 zu speichern. Geplant sind mehrere Kavernen mit einer Speicherkapazität von mehreren Millionen Tonnen CO2. Die Infrastruktur soll nahe dem Jadebusen angesiedelt werden und für Wasserstoffprojekte der Region zur Verfügung stehen.
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H2 soll Effizienz der Biogasanlage in Bützberg steigern

In Bützberg wird Wasserstoff eingesetzt, um die Leistung einer bestehenden Biogasanlage zu erhöhen. Durch die Beimischung von H2 in den Fermenter wird die Methanproduktion deutlich gesteigert und die Ausbeute an Biogas optimiert. Die Anlage verarbeitet regionalen Bioabfall und organische Reststoffe und soll langfristig die Effizienz um bis zu 20 % verbessern. 
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Grundsteinlegung für den Elektrolyseur in Moorburg

In Hamburg-Moorburg ist der Grundstein für einen 100MW-Elektrolyseur gelegt worden, der grünen Wasserstoff aus regionalem Offshore-Windstrom erzeugen soll. Das Projekt umfasst die Errichtung mehrerer Module auf dem Gelände der ehemaligen Kohlekraftwerke und soll jährlich 10.000 t grünen Wasserstoff produzieren. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant, erste Testläufe sollen zeitnah starten.
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Hamburg lädt zum EU und Nato zum Nordsee-Gipfel ein

Hamburg plant einen Nordsee-Gipfel für die EU und NATO, um Offshore-Windparks und Wasserstoffprojekte zu koordinieren. Diskutiert werden u.a. Infrastrukturprojekte für die Produktion und den Transport von grünem Wasserstoff aus der Nordsee. Ziel ist es, grenzüberschreitende Kooperationen für die H2-Versorgung Europas zu fördern.
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News Deutschland und die Welt 

Petition gegen die Schließungen von H2-Tankstellen 

Die Petition fordert eine Offenlegung der Tankstellendaten und die Prüfung alternativer Finanzierungsmodelle, damit H2-Fahrzeuge weiterhin betankt und genutzt werden können.

GASCADE nimmt 400km des H2-Kernnetzes in Betrieb

GASCADE hat rund 400 km bestehender Erdgasleitungen mit 1,4 m Durchmesser für den Transport von Wasserstoff umgerüstet. Die Pipeline NordSüdAchse vom Ostseeraum bis nach Sachsen-Anhalt wurde nun erstmals befüllt. Die Leitung verbindet den Hafen Rostock und den Standort Lubmin und bildet einen zentralen Abschnitt des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. Bis 2029 sollen weitere Industriezentren über Umrüstungen und Neubauten angeschlossen werden. 
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Letzer Baustein für die Preise im H2-Kernnetz geregelt

Die Bundesnetzagentur hat mit KOSMO die preisliche Entgeltstruktur des Wasserstoff-Kernnetzes ergänzt und die WANDA-Regelung um produktspezifische Multiplikatoren, Rabatte für unterjährige Kapazitäten und Vergünstigungen bei Speicherausspeisung erweitert. Das Hochlaufentgelt beträgt 25 €/kWh/h/a und bildet die Basis für die neuen differenzierten Preismodelle. Der Zugang zum Netz wird damit für unterschiedliche Kapazitätsprodukte transparent geregelt.
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Bilanz der Heidekrautbahn nach einem Jahr H2-Betrieb

Nach einem Jahr Wasserstoff-Betrieb der Regionalbahn RB27 zwischen Bernau und Eberswalde verkehren die Siemens Mireo Plus H Brennstoffzellenzüge stabil, nachdem anfängliche logistische Verzögerungen bei Tank- und Elektrolyseanlagen überwunden wurden. Die Versorgung erfolgt überwiegend über Marktbezug, während ein neuer Elektrolyseur für die langfristige H₂-Bereitstellung entsteht. Beteiligte Partner sind die Niederbarnimer Eisenbahn, Enertrag und die Kreiswerke Barnim, unterstützt durch DLR und BTU Cottbus-Senftenberg.
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Elektrolyseur-Fertigung in Thüringen ist gestartet

Das Joint Venture RCT Hydrogen zwischen der RCT Gruppe und dem chinesischen Hersteller Guofuhee startet in Thüringen die Produktion von Elektrolyseuren mit einer Jahreskapazität von 250 MW. Die Fabrik produziert 5 MW Stacks, das erste System ist auslieferungsbereit, weitere 30 MW sind in Planung. Siemens liefert Komponenten und Automatisierungstechnik, perspektivisch sind Großprojekte mit mehr als 100 MW vorgesehen.
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Bayerisches H2-Projekt wird als PCI eingestuft

Das Projekt „H2Austria&Bavaria+Store Electrolyser“ hat von der Europäischen Kommission den Status Project of Common Interest (PCI) erhalten, wodurch beschleunigte Genehmigungs- und Umsetzungsverfahren möglich werden. In der ersten Phase ist die Installation eines 100MW-Elektrolyseurs nahe der bayerischen Grenze und der Bau einer 26 km langen Pipeline zum Grenzübergabepunkt Haiming/Burghausen vorgesehen. Der PCI-Status erleichtert Fördermittel und unterstreicht die strategische Bedeutung für die grenzüberschreitende H₂-Versorgung.
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Streit im Bayerischen Landtag um Förderung für H2-LKW und Tankstellen

Im Bayerischen Landtag fordert die SPD-Fraktion, die geplanten staatlichen Zuschüsse für Wasserstoff-Nutzfahrzeuge und den Ausbau von Wasserstofftankstellen deutlich zu reduzieren, weil bislang nur sehr wenige H₂LKW zugelassen wurden und die Infrastruktur wirtschaftlich fragwürdig sei. Die Landesregierung unter Hubert Aiwanger will das Förderbudget für H₂-LKW Kauf in 2026 auf etwa 6,5 Mio. € und 2027 auf 8,5 Mio. € erhöhen und jährlich rund 3,88 Mio. € für Wasserstofftankstellen bereitstellen, was die SPD als Fehlallokation kritisiert.
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Stadtwerke Stuttgart installieren vierten Elektrolyseur

Die Stadtwerke Stuttgart erweitern ihren Wasserstoff-Hub auf 12 MW Gesamtkapazität durch den vierten Elektrolyseur auf dem Gelände des Gaskraftwerks Stuttgart-Münster. Die Elektrolyseure arbeiten mit PEM-Technologie und versorgen aktuell lokale Busflotten und Industriepartner mit grünem Wasserstoff. Die Fertigstellung der vierten Anlage soll noch im Jahr 2026 erfolgen.
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Verbände kritisieren THG-Quoten-Entwurf für den Verkehr

Die eFuel Alliance kritisiert den Entwurf des Umweltministeriums für THG-Quoten im Verkehr, weil die geplante Anrechnung von Wasserstoff und eFuels auf die Treibhausgasbilanz den Einsatz von H2 im Schwerlastverkehr deutlich einschränkt. Nach Berechnungen der Verbände würden bei Umsetzung Milliardeninvestitionen in Wasserstofftechnologie durch zu geringe Quoten unrentabel. Die Kritik richtet sich insbesondere auf die Beschränkung der Quote für H2-LKW auf unter 10 % der Gesamtflotte bis 2030.
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Auftragsschwund für Nucera

Die Wasserstoff-Tochter von Thyssenkrupp, Nucera, verzeichnet einen deutlichen Auftragseinbruch, da mehrere europäische H2-Projekte verschoben oder reduziert wurden. Betroffen sind insbesondere Elektrolyseur-Projekte mit 20–50 MW Leistung, die teilweise auf Eis gelegt wurden. Die Unternehmensführung rechnet daher 2026 mit einer starken Reduktion der Auslieferungen um bis zu 40 %.
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Lhyfe hat neuen Vertrag mit H2-Tankstellen geschlossen

Lhyfe hat einen neuen Liefervertrag mit mehreren H2-Tankstellen in Nord- und Westdeutschland abgeschlossen, um die Versorgung von Flottenfahrzeugen mit bis zu 500 kg H2 pro Woche zu sichern. Die Vereinbarung umfasst sowohl PEM- als auch alkalische Elektrolyse-Anlagen zur Wasserstoffbereitstellung vor Ort. Die Auslieferungen sollen ab dem zweiten Quartal 2026 starten.
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Neue Factsheets zu alternativen Antrieben

Die NOW GmbH veröffentlicht drei Factsheets, die kompakte Informationen zu alternativen Antrieben für LKW liefern, darunter Brennstoffzellen-, Batterie- und eFuel-Technologien. Jedes Factsheet enthält Angaben zu Reichweiten, Ladezeiten und H2-Bedarf pro 100 km. Die Publikationen dienen als Planungsgrundlage für Industriepartner und Verkehrsbetriebe.
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Aktualisierte Karte zu Biogas- und Wasserstoffprojekten

Der BDEW aktualisiert die Deutschlandkarte für Biogas- und Wasserstoffprojekte, die aktuell über 120 H2-Standorte und 350 Biogasanlagen abbildet. Die Karte gibt Auskunft über Elektrolyseurkapazitäten, H2-Produktion und vorhandene Infrastruktur. Sie dient als Referenz für Planung, Netzanschlüsse und Investitionsentscheidungen in der Branche.
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Deutschland behält einheitliche Stromgebotszone

Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigt die Beibehaltung der einheitlichen Stromgebotszone, um die Marktintegration von H2-Produktion aus Elektrolyseuren zu erleichtern. Der Entscheid stabilisiert die Preisfindung und Netznutzung für Wasserstoff-Elektrolyseure im gesamten Bundesgebiet. Die Maßnahme unterstützt die langfristige Planbarkeit für Projekte ab 2026.
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Deutsche Stellungnahme zum Europäischen Netzbetrieb

Deutschland betont, dass eine stabile regulatorische Rahmenbedingung für die Modernisierung der Energieinfrastruktur notwendig ist, um H2-Elektrolyseure effizient einzubinden. Der Fokus liegt auf Netzstabilität, Redispatch-Verfahren und grenzüberschreitendem Lastmanagement. Ziel ist, Investitionssicherheit für Wasserstoffprojekte in Verbindung mit erneuerbarem Strom zu gewährleisten.
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EU-Innovation Fund Wasserstoff und Wärmeauktion

Die EU-Kommission startet die Innovation Fund Wasserstoff und Wärmeauktion mit einem Budget von mehreren Hundert Millionen Euro, um Projekte zur Wärmeerzeugung und mit grünem Wasserstoff zu fördern. Die Projekte müssen eine Mindestkapazität von 5 MW H2 vorweisen und sollen bis 2027 umgesetzt werden.
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Internationale Partnerschaft sieht Potenzial für Grünen Wasserstoff aus der Ukraine

Die Machbarkeitsstudie des H2EU-Store bestätigt ein großes Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff in der Westukraine mit mehr als 1 GW Elektrolysekapazität, um H2 nach Mitteleuropa zu exportieren. Die Partnerschaft umfasst Infrastruktur, Logistik und Transportketten, die eine kontinuierliche Versorgung sicherstellen sollen. Ein Pilotprojekt für die Lieferung nach Österreich ist in Vorbereitung und soll ab 2027 starten.
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Veranstaltungen 

14. Januar | Hamburg: Runder Tisch mit Fukushima Hydrogen und Renewables

EEHH bringt von circa 11.50 Uhr Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Japan zusammen, die im Bereich der Wasserstofftechnologie und Sektorenkopplung tätig sind.
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14. Januar | Online: Hochvolt-Training von TeTraC 

Von 9.30 Uhr bis 11 Uhr erhaltene die Teilnehmenden eine Einführung in die Bedienung und das Fahren von E, H2- und Hybridfahrzeugen.

24-25. Februar | Berlin und online: BMV-Fachkonferenz Klimafreundliche Busse

Das Verkehrsministerium veranstaltet die zweite Fachkonferenz für klimafreundliche Busse. Am zweiten Konferenztag gibt es Exkursionen.
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25.-26. Februar | Bremerhaven: SynFuels Konferenz

Das ttz lädt im Fischbahnhof zu Vorträgen und Diskussionen zu alternativen Kraftstoffen in der maritimen Wirtschaft.
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26. Februar | Online: HYPOS Pitch: Grüner Wasserstoff regional gedacht

Um 10 Uhr geht es mit East Energy um die Entwicklung des Standortes Pommerndreieck.
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Förderinfos

Förderprogramm für Elektrolyseure in Ba-Wü

Baden-Württemberg fördert die Errichtung und Erweiterung von Wasserstoff-Elektrolyseuren mit einem Landesprogramm im Gesamtvolumen von 100 Mio. €. Im ersten Förderaufruf 2025 wurden 50,7 Mio. € für acht Projekte mit insgesamt 55 MW Elektrolyseleistung vergeben, einzelne Anlagen zwischen 1 MW und 15 MW. Die Förderung beträgt bis zu 45 % der Investitionskosten, maximal 10 Mio. € pro Projekt.
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Veröffentlichungen und Studien

EU-Agentur schätzt Wasserstoffhochlauf als langsam und mit hohen Kosten ein

DVGW stellt aktuellen Gasnetzgebietstransformationplan vor

NDR-Film über Wasserstoffproduktion in Lubmin

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