H2AM in Stade bekommt Förderung für Open Lab
Das Wasserstoffforschungszentrum H2AM in Stade kommt einen weiteren Schritt voran: Mit der Bewilligung von Fördermitteln für das Projekt „Open Lab und Protospace“ wird das geplante Forschungs- und Entwicklungszentrum um einen Bildungs- und Innovationsbereich ergänzt.
Den Förderbescheid überreichte Niedersachsens Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung Melanie Walter im September in Stade. Das Hanseatic Hydrogen Center for Aviation and Maritime (H2AM) ist einer von bundesweit vier Standorten für Wasserstoffinnovationen in der Mobilität. In Stade-Ottenbeck entsteht ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit Schwerpunkt auf Wasserstofftechnologien für die Luft- und Schifffahrt. Im Fokus stehen insbesondere Speicher-, Distributions- und Antriebssysteme.
Mit dem Open Lab und Protospace sollen künftig auch Schülerinnen und Schüler Zugang zu diesen Zukunftstechnologien erhalten. Geplant sind Lern- und Experimentierräume mit 3D-Druckern, Robotersystemen und Werkstattausstattung. Dort können junge Menschen unter fachlicher Anleitung mit Wasserstoff, Brennstoffzellen und Leichtbaumaterialien experimentieren und eigene Prototypen entwickeln. „Mit dem Open Lab und Protospace schaffen wir einen Ort, an dem junge Menschen Zukunftstechnologien nicht nur kennenlernen, sondern selbst praktisch erproben und weiterentwickeln können“, erklärt Thomas Friedrichs, Geschäftsführer der Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG.
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 1,65 Millionen Euro bei einer Laufzeit von drei Jahren. Rund 60 Prozent werden über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ gefördert. Die Hansestadt Stade und der Landkreis Stade übernehmen die Kofinanzierung.
Grafik: Projektentwicklung Stade